Hinterm Hype
wird’s interessant.
Im Denkraum geht es um Marke, Kommunikation und neue Technologien: um Perspektiven, die den Blick verändern, und Experimente, die sich auf reale Aufgaben in Unternehmen übertragen lassen.
Ich wollte morgens
wissen, was ich
wissen muss.
Aus einem Bedürfnis entstanden ein Workflow und ein Medium.
Der Ausgangspunkt war ziemlich praktisch: Ich wollte morgens gebündelt wissen, welche Entwicklungen vom Vortag in AI, Marketing, Kommunikation und Medien für meine Arbeit relevant sind, ohne dafür zahlreiche Newsletter, Quellen und Feeds einzeln durchgehen zu müssen.
Also habe ich begonnen, den Prozess in einen Workflow zu übersetzen.
Dreimal pro Woche startet er um 6:30 Uhr automatisch.
Der Denkweg- Mit dem Bedarf anfangen.Welche Entwicklungen sind für meine Arbeit relevant? Was muss ich tatsächlich wissen?
- Auswahl vor Ausgabe.Quellen und Themen brauchen Kriterien. Ein guter Workflow beginnt mit redaktionellen Entscheidungen.
- Fürs Hören übersetzen.Aus Material wird eine Einordnung, daraus ein Skript und schließlich ein Audioformat.
- Den Zusammenhang prüfen.Automatisierung braucht verlässliche Quellen und eine Qualitätskontrolle, die zum Inhalt passt.
Quellen werden beobachtet, Relevantes wird ausgewählt und gebündelt; daraus entstehen Einordnung, Skript, Stimme und schließlich ein veröffentlichbares Audioformat.
Was sich übertragen lässtAus dem persönlichen Morgenbriefing wurde ein veröffentlichbares Format. Die zugrunde liegende Methode lässt sich weiterdenken: Welche wiederkehrende Wissens- und Kommunikationsarbeit eines Unternehmens kann in einen ebenso verlässlichen Workflow übersetzt werden?
Welche Routine könnte für euch weiterarbeiten?
Ob Themenradar, internes Briefing oder Wissensaufbereitung: Am Anfang stehen eure Aufgabe, die verfügbaren Quellen und das gewünschte Ergebnis.
So einen Workflow für euch entwickelnEinordnen.
Weiterdenken.
Entwicklungen aus KI, Marketing und Digitalem. Gebündelt, eingeordnet und zum Hören.
Zum Weiterhören.
Wie das Format entstehtFragen.
Ausprobieren.
Übertragen.
Die Technologie öffnet Möglichkeiten. Die Aufgabe gibt ihnen eine Richtung.
Mich interessiert, wie daraus bessere Kommunikation wird: verständlicher, eigenständiger oder im Alltag einfacher nutzbar. Im Denkraum wird sichtbar, welche Entscheidungen zwischen der ersten Idee und einer brauchbaren Anwendung liegen.
Erst der Moment.
Dann die Police.
Wie erzählt man ein erklärungsbedürftiges Produkt, ohne es ständig zu erklären?
Die Relevanz ist die Geschichte.
Eine Versicherung wird relevant, wenn nach Starkregen der Keller vollläuft. Wenn auf dem Weg in den Urlaub das Gepäck verschwindet. Wenn ein Kind beim Spielen die Scheibe des Nachbarn trifft. Wenn ein Unfall den Alltag verändert. Wenn eine Kündigung plötzlich finanzielle Sicherheit zum Thema macht. Wenn eine Trennung die Frage aufwirft, wer in der gemeinsamen Wohnung bleibt.
Genau dort beginnen Geschichten.
Was passiert als Nächstes?
Micro-Dramas erzählen kurze Geschichten in mehreren Folgen. Figuren, in denen man sich wiedererkennt, kleine Konflikte und offene Fragen können Lust auf die nächste Episode machen. Man schaut weiter, weil man wissen will, wie es ausgeht.
Darin liegt die Chance für Unternehmen: ein Format zu schaffen, das Menschen gern ansehen und weiterverfolgen. Das Angebot wird über die Handlung verständlich, statt die nächste Werbebotschaft in den Mittelpunkt zu stellen. Unterhaltung und Wiedererkennung geben ihm einen Platz in einer Geschichte, für die sich Menschen interessieren können.
Produktwissen wird zum Material für Situationen, Figuren, Entscheidungen und Konflikte.
Vom Leistungsmerkmal zur Situation
Welche Erfahrung macht den Nutzen greifbar? Ein Schaden, eine Veränderung, eine Entscheidung: Ich suche den Moment, in dem ein abstraktes Angebot für Menschen Bedeutung bekommt.
Von der Situation zur Spannung
Eine Figur verfolgt ein Ziel, stößt auf ein Hindernis und muss eine Entscheidung treffen. Was dabei auf dem Spiel steht, erzeugt Spannung. Die Produktinformation wird Teil der Handlung und bleibt fachlich präzise.
Vom Einzelmoment zur Serie
Eine wiederkehrende Figurenwelt kann verschiedene Situationen verbinden. Jede Episode erzählt einen neuen Moment, in dem der Nutzen des Produkts greifbar wird.
Der Ansatz lässt sich auch auf Finanzprodukte, B2B-Technologie und andere erklärungsbedürftige Leistungen anwenden. Welche Geschichte trägt, hängt von Zielgruppe, Produkt und Kommunikationsaufgabe ab.
Ein Konzeptansatz zur Veranschaulichung der Methode. Kein veröffentlichter Kunden-Case.
„Das passiert doch
nur anderen.“
Ein wiederkehrendes Paar. Vertraute Situationen. Und der Moment, in dem eine vermeintliche Gewissheit zur offenen Frage wird. Die folgende Szene zeigt einen möglichen Auftakt.
„Wir sind doch versichert.“
01Ankommen. Ein Geräusch. Ein Blick zur Tür.
Das Paar kommt nach Hause. Unter der Kellertür tritt Wasser hervor.
Totale · Alltag kippt in eine unerwartete Situation.
02Die Gewissheit. „Wir sind doch versichert.“
Er versucht, sie zu beruhigen. Für einen Moment scheint die Sache klar.
Halbnahe · Der Satz kommt beiläufig, nicht wie eine Werbebotschaft.
03Die Frage. „Gegen was genau?“
Ein kurzer Blickwechsel. Die Antwort bleibt zunächst aus.
Nahe · Pause. Aus Sicherheit wird ein Gesprächsanlass.
Eine kurze, fachlich geprüfte Einordnung greift die Frage auf: Welche Absicherung kann bei welchem Ereignis relevant sein? Daran schließt sich ein passender Weg zur Beratung an.
Die Skizzen zeigen Handlung und Bildfolge, nicht den fertigen Look. Die Ursache des Wasserschadens und die Aussagen zur Absicherung werden für das konkrete Produkt fachlich geklärt.
Von der Szene
zum Gespräch.
Die szenische Folge als Reel oder Short: eine Situation, die ohne lange Erklärung verständlich wird.
Ein ergänzendes Video, ein Carousel oder eine Landingpage beantwortet die aufgeworfene Frage.
Eine passende Einladung zur Beratung führt vom Wiedererkennen zur eigenen Situation.
Ob Social Media, Website oder weitere Plattformen: Bildformat, Ton und Erzähltempo werden auf Branche, Zielgruppe und Kanal abgestimmt.
Fiktiver Konzeptansatz zur Veranschaulichung der Methode. Die Storyboard-Skizzen sind KI-generiert. Kein veröffentlichter Kunden-Case und kein Leistungsversprechen für ein bestimmtes Versicherungsprodukt.
Welche Alltagssituation macht euer Angebot relevant?
Für ein erstes Pilotprojekt suche ich Unternehmen, die den Ansatz auf ihr Angebot übertragen möchten. Ausgangspunkt sind euer Produkt, eure Zielgruppe und eure Kommunikationsaufgabe. Umfang und Zusammenarbeit werden gemeinsam vereinbart.